4. Februar 2026
„Martin, fahr den Trekker vor.“ Neues von der Landpomeranze.
Er brummt, er zieht, er rettet den Alltag: Der Trekker ist das heimliche Rückgrat des Landlebens. In dieser neuen Folge der Landpomeranzengeschichten geht es um Schneemassen, Schlittengaudi, Sommertransporte – und um die stille Sehnsucht nach einem Gefährt, das mehr kann als hupen. Eine kleine Hommage an den Diesel unter den Dorfhelden.
18. Januar 2026
Gehen. Trotz allem.
Ein Besuch der Giacometti-Ausstellung in Bremen wird zum Resonanzraum: Nicht die Werke allein berühren, sondern das, was zwischen ihnen und mir entsteht. Der Künstler als Seismograf des Daseins, die Natur als Ursprung und Maßstab – und der Mensch: gehend, trotz allem.
Ein Text über Figuren, Herkunft, Reduktion – und die Frage, was es heute heißt, aufrecht zu gehen.
9. Januar 2026
Der Nachtzug aus Lissabon fällt aus.
Eine poetisch geplante Rückreise von Lissabon über Madrid und Paris endet im dichten Geflecht europäischer Bahnrealitäten.
Zwischen Nachtzugromantik und Streckenchaos erlebe ich, warum klimafreundliches Reisen oft am System scheitert – und der Nachtzug nach (oder aus) Lissabon nur in der Literatur abfährt.
4. Januar 2026
Wien, Walzer, Wahnsinn – Notizen aus der überlaufenden Zivilisation
Ein persönlicher Streifzug durch Wien zum Jahreswechsel – zwischen Donauwalzer, Denkmälern und Dauerwarteschlangen. Beobachtungen aus einer Stadt, die zur Bühne wurde, dazu Gedanken über Tourismus, Verantwortung und die Spuren, die wir hinterlassen.