Oops, an error seems to have occurred. We're sorry for any inconvenience this might have caused. If the error persists, feel free to tell us about it.
Twitter could not be reached, the server response code was: 401
Haben Sie schon einmal Top-Manager nach Werten gefragt, die für ihre Unternehmen maßgeblich sind? In den meisten Fällen werden sie ungläubige Fragezeichen in ihren Augen registrieren.
„Business hat nur mit Zahlen zu tun“ höre ich oft. Während in Sonntagreden vom „Humankapital“ als wertvollstem Betriebsvermögen die Rede ist, werden Ängste geschürt, Freiräume beschnitten, KPI’s zum Allerheiligsten der Unternehmenspolitik erklärt, kritische Fragen und Meinungen nicht ernst genommen oder gar untersagt.
Nur wenige reden davon und leben vor, die Menschen ernst zu nehmen als Voraussetzung für dauerhaft gute Zahlen. Finanzkennziffern sind die schlechteste Methode, ein Unternehmen zu bewerten. Schnelle Gewinne zu machen ist leicht, wenn man nicht auf die Zukunft achten muss. Entscheidend ist die Frage: Was wird für die Zukunft eines Unternehmens getan!
Der Begriff „Vision“ ist zu Tode trivialisiert worden. Helmut Schmidt wollte Visionäre in den 70er Jahren zum Arzt schicken, weil für ihn angesichts der (für damalige Verhältnisse) explodierenden Staatsverschuldung Nüchternheit Vorrang vor unbezahlbaren Politikerversprechen hatte. In vielen Organisationen können Mitarbeiter die souffléartigen Sonntagsreden nicht mehr hören, die als Visionen verkleidet daherkommen. Ihr Inhalt bleibt zu oft heiße Luft mit wenig Substanz.